11.04.2023 | HVO

Nebeneffekt: Einsatzbereitschaft der Feuerwehr wieder uneingeschränkt gewährleistet

Stadt Öhringen reduziert CO2-Emissionen mit Neste MY Renewable Diesel™

Collage von Feuerwehrfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Öhringen

Diese Meldung sollte nicht nur die Umweltschützer freuen: Die Stadt Öhringen setzt in vielen ihrer Fahrzeuge schon seit 2016 als Vorreiter in Sachen nachhaltige Kraftstoffe das HVO-Produkt Neste MY Renewable Diesel ein und konnte damit seinen Bürgern 380 Tonnen CO2 (über den Gesamtlebenszyklus des Kraftstoffs) ersparen.

Probleme sporadisch genutzter Diesel-Fahrzeuge gelöst

Zu den hauptsächlichen Nutzern von Neste MY Renewable Diesel zählt derzeit die Feuerwehr und der Bauhof, die beste Erfahrungen mit dem nachhaltigen HVO-Produkt sammeln konnte. Mit herkömmlichem B 7-Diesel gab es in verschiedenen Fahrzeugen immer wieder Probleme mit der Dieselpest, mangelnder Kältestabilität und aufgrund des Kurzstreckenverkehrs verstopfter Diesel-Partikelfilter, die vereinzelt sogar die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Öhringen beeinträchtigten. Mit der Umstellung auf Neste MY Renewable Diesel waren die Probleme vom Tisch, Öhringens Bürger können sich seit Jahren auf eine voll einsatzfähige Feuerwehr ohne irgendwelche technischen Beeinträchtigungen verlassen.

Lagerstabilität von Neste MY Renewable Diesel

Das Hauptargument sieht Feuerwehr-Gerätewart Heinz Küstner in der Lagerstabilität des Kraftstoffs auf HVO-Basis: „Um die ständige Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehrfahrzeuge zu gewährleisten, tanken wir schon nach, wenn der Tank nur zu einem Viertel geleert ist. Dadurch fehlt der entsprechende Durchsatz im Tank, bestimmte Dieselmengen können schon mal deutlich älter als ein Jahr sein“. Und genau hier liegt das Hauptproblem: Mineralölunternehmen empfehlen generell, herkömmliche Dieselkraftstoffe B 7 (mit einem Bioanteil von ca. 7 %) nicht länger als ein halbes Jahr im Tank zu lagern. Sonst kann es zu Alterungserscheinungen kommen, die die vorgeschriebene Schmierfähigkeit des Dieselkraftstoffs herabsetzen und es kann sich die gefürchtete Dieselpest ausbilden. Dabei handelt es sich um einen bakteriellen Befall des Diesels, in deren Folge schleimartige Ausscheidungen im Fahrzeugtank generiert werden, die die Kraftstofffilter des Feuerwehrfahrzeugs verstopfen und in der Folge den Motor absterben lassen. Passiert so etwas auf dem Weg zu einer Einsatzstelle, kann das schnell mit Gefahren für Leib und Leben der möglicherweise zu rettenden Personen verbunden sein.

Thilo Michler (OB Öhringen), Roland Weissert (Geschäftsführer EDi Hohenlohe), Klaus Töpfer und Sebastian Dörr bei der Erstbetankung eines Fahrzeugs der Stadt Öhringen mit HVO im Jahr 2016.

Thilo Michler (OB Öhringen), Roland Weissert (Geschäftsführer EDi Hohenlohe), Klaus Töpfer und Sebastian Dörr (v.l.) bei der Erstbetankung eines Fahrzeugs der Stadt Öhringen mit HVO im Jahr 2016.

Dieselpest kein Thema bei HVO

Gerade, was die Dieselpest angeht, hat man bei der Feuerwehr Öhringen bereits einschlägige Erfahrungen sammeln dürfen. Heinz Küstner: „Wir hatten bei zwei Löschfahrzeugen, einem IVECO und einem MAN genau das Problem, dass sich während der Einsatzfahrt die Kraftstofffilter zusetzten und der Motor abstarb. Letztlich mussten wir die Tanks reinigen, teilweise wegen der Schwallbleche in den Tanks sogar eine Revisionsklappe einbauen, um die Dieselpest vollends zu entfernen. Danach wurden noch sämtliche Kraftstoffleitungen und Filter getauscht, die ebenfalls mit so einem schlotzigen Zeug verstopft waren. Mit dem HVO (Neste MY Renewable Diesel, Anm. d. Red.) hatte sich das Problem dann erledigt.“

Hohe Kältestabilität von Vorteil

Auch was die Kältestabilität angeht, hat man jetzt bei der Feuerwehr Öhringen durch den Einsatz von Neste MY Renewable Diesel keine Probleme. Durch das ständige Auffüllen des Tanks zum Erhalt der Einsatzbereitschaft findet natürlich kaum ein Austausch zwischen Sommer- und kältestabilem Winterdiesel statt. Auch in diesem Bereich musste die Feuerwehr Öhringen früher schon leidige Erfahrungen sammeln und konnte teilweise nur mit „Ach und Krach“ (Heinz Küstner) noch den Einsatzort erreichen. Und da jetzt aufgrund von Energiesparmaßnahmen die Garagen der Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge deutlich weniger geheizt werden, beruhigt es den Gerätewart ungemein, dass Neste MY Renewable Diesel bei Minusgraden bis minus 22 Grad und tiefer keinerlei Probleme bereitet.

Zusätzliche Feinstaubreduktion

Was man nicht gleich merkt aber trotzdem Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit der Feuerwehrleute haben kann: Neste MY Renewable Diesel reduziert um bis zu 33 % die gefährlichen, lungengängigen Feinstaub-Emissionen und produziert bis zu 9 % weniger NÒx. Ein Faktor, der gerade für die Feuerwehr als besonders wichtig angesehen wird, denn oftmals verrichten sie ihre Arbeit in der Nähe das Fahrzeugs, dass bei laufendem Motor am Einsatzort abgestellt wird, um während des Löscheinsatzes die dafür notwenigen Aggregate auch mit Strom zu versorgen.

Fazit Neste MY Renewable Diesel

Der HVO-Kraftstoff, bereitgestellt von der EDi Energie-Direkt GmbH, sollte eigentlich im Jahr 2016 die Kraftstoff-Probleme der Feuerwehr Öhringen lösen, um deren Einsatzbereitschaft uneingeschränkt zu gewährleisten. Für den Öhringer Feuerwehr-Gerätewart Heinz Küstner steht indes fest: Neste MY Renewable Diesel gehört in jedes mit Diesel betriebene Feuerwehrfahrzeug, um die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Deshalb stimmt er auch ausdrücklich zu, dass sich andere Feuerwehren unter der Rufnummer 07941/2029 bei ihm melden dürfen, um von seinen positiven Erfahrungen aus erster Hand zu profitieren.

Ein Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Öhringen

Ein schöner Nebeneffekt bei der Nutzung von HVO: Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr ist wieder uneingeschränkt gewährleistet.

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