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Di, 02.05.2023 | Heizöl-News

Preisstatistik: Heizöl bleibt zum neuen Monat günstig

Preisstatistik: Heizöl bleibt zum neuen Monat günstig

Ende April gaben die Heizölpreise noch einmal ein gutes Stück nach und sanken im Durchschnitt sogar unter 90 Euro pro 100 Liter. Zwar müssen sich Verbraucherinnen und Verbraucher zum Start in den Mai wieder mit einem leichten Anstieg über diese Marke abfinden, doch insgesamt bleibt Heizöl auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

 

Im Vergleich zu Freitag kosten 100 Liter Heizöl heute durchschnittlich 1,26 Euro mehr. Die wegen des gestrigen 1. Mai-Feiertags verkürzte Woche startet also mit einem Preisanstieg um 1,4 Prozent. Allerdings lässt sich dieser recht schnell ins Verhältnis setzen, denn im Vergleich zur Vorwoche sind die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um -3,8 Prozent gesunken.

 

Trotz des leichten Preisaufschlages zum Wochen- und Monatsstart können sich die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher über die niedrigsten Preisniveaus des Jahres freuen. Im Vergleich zu Anfang März, als für 100 Liter noch durchschnittlich 103,58 Euro gezahlt werden mussten, ist der Preis bis heute um fast 13 Prozent gesunken.

 

Im Vergleich zu Anfang Januar beträgt der Preisnachlass pro 100 Liter sogar fast 23 Prozent. Der starke Preisanstieg nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges ist damit längst ausgeglichen und auch die anhaltend hohen Preisniveaus des letzten Jahres sind inzwischen wieder wett gemacht. Im Vergleich zu 2021, dem Jahr nach dem starken Corona-Einbruch und vor dem Ukraine-Krieg, ist allerdings noch Spielraum nach unten vorhanden.

 

So kosteten 100 Liter Heizöl im April 2021 durchschnittlich 64,24 Euro. In diesem Jahr zahlten die Verbraucherinnen und Verbraucher durchschnittlich hingegen 96,10 Euro, also etwa 33 Prozent mehr. Im April 2022 lag der Preis für 100 Liter Heizöl im Bundesdurchschnitt allerdings bei 126,90 Euro, nachdem die Energiekrise die Kosten für Brennstoffe in die Höhe katapultiert hatte.

 

 

Insgesamt bleibt der Heizölpreis im kurzfristigen Vergleich auf einem eher niedrigen Niveau, von dem die Haushalte im Bundesgebiet aktuell durchaus profitieren können. Wer also noch Platz im Tank hat und mögliche Preisschwankungen vor dem nächsten Winter umgehen will, hat jetzt die Chance, den Vorrat günstig aufzustocken.

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus, was aktuell durch die schwierige Versorgungslage in manchen Regionen noch verschärft wird. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 6,28 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 02.05.2023.

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