Do., 04.12.2025 | Heizöl-News

Ölmarkt weiterhin angespannt – US-Ölproduktvorräte legen zu – Heizölpreis mit leichtem Minus

Zum Donnerstagmorgen handeln die Ölmärkte und Börsen weiterhin vorsichtig und mit einer allgemeinen Unsicherheit inmitten weltpolitischer Spannungen und Unruhen. Diese sorgen derzeit für ein leichtes Plus der Rohölpreise, welches jedoch aufgrund guter Ölvorratsdaten in den USA, dem größten Verbraucher und Produzenten für Erdöl, eng im Griff gehalten wird.

Technisches Durcheinander gefolgt von guten US-Ölbestandsdaten
Die Veröffentlichung der US-Ölbestandsdaten war Mittwochnachmittag von ziemlichem Chaos geplagt, da technische Schwierigkeiten von Seiten des US-Energieministeriums keinen Abruf der Bestandsdaten erlaubten. Zum Glück der Händler und Börsen war dieses Problem nach etwas weniger als einer Stunde gelöst, und die angespannten Gesichter konnten sich deutlicher entspannen.

Die gemeldeten Ölvorräte des US-Energieministeriums deuten auf deutliche Lageraufbauten der Ölprodukte hin, bei gleichzeitig langsamen Anstiegen der landesweiten Rohölbestände. Lediglich das Zentrallager in Cushing musste minimal Federn lassen. Dort sanken die Rohölvorräte zur vierten Woche in Folge und rutschen damit weiter zu einem Niveau, welches als „Operatives Minimum“, also nahe einem kritischen Leerstand, angesehen wird.

Versorgungsängste muss trotzdem keiner haben, denn die starken Rückgänge der Lagerbestände im Rohöl lassen sich zu großen Teilen durch einen deutlichen Anstieg der Raffinerieauslastung erklären. Entsprechend stiegen auch die Vorräte für Benzin und Destillate, darunter Heizöl, in den US-Speichern. Die guten Vorratsdaten beruhigen die Märkte und dämpfen aktuelle Preisanstiege.

Heizölpreise weiterhin ganz leicht am schwächeln
Während die weltpolitischen Entscheidungen leichten Druck auf die Rohölbörse ausüben, bleiben die Preise bei den Ölprodukten in enger Spanne und sanken im Wochenverlauf leicht. Das wirkt sich auch heute auf die durchschnittlichen Heizölpreise aus, wenn auch nur ganz leicht. Davon profitieren die Abnehmer mit aktuellen Preisabschlägen von etwa -0,05 bis -0,45 Euro/100 Liter im Vergleich zu Mittwoch.

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